Bei einem Generikum handelt es sich um ein kostengünstigeres Mittel, das meist von einem anderen Hersteller als das Original hergestellt wird. Es enthält denselben Wirkstoff und hat eine vergleichbare Wirkung, Qualität und Sicherheit. Dafür müssen Generika vorgegebene Wirkstoffmengen einhalten, die im Zulassungsverfahren geprüft werden. Dennoch können sie sich vom Original unterscheiden, etwa in Form, Farbe oder den Hilfsstoffen. Günstiger sind diese Mittel, weil Forschung und Entwicklung bereits vom Originalhersteller finanziert wurden. Andere Firmen dürfen das Mittel nach Ablauf des Patentschutzes ebenfalls herstellen. Einfluss auf den Therapieerfolg hat der Wechsel zu einem Generikum in der Regel keinen. Bei einigen Arzneimitteln, etwa gegen Epilepsie, sowie bei Schilddrüsenhormonen oder Blutgerinnungshemmern sollte jedoch nicht zwischen Herstellern gewechselt werden, da schon kleine Unterschiede die Wirksamkeit beeinflussen können. Welche Medikamente betroffen sind, weiß Ihr Arzt oder Ihre Ärztin. Auch Ihre Apotheke berät Sie.
Stimmt es, dass Generika schlechter wirken als Originalpräparate?
Aktuelles 18.08.2026
Nein, das stimmt nicht